Rahmenplan für die Hygienemaßnahmen, den Infektions- und Arbeitsschutz an der Grundschule „Am Kannenstieg“ während der Corona-Pandemie im Schuljahr 2021/22

(Rahmenplan-HIA-Schule)

Präambel

Im Schuljahr 2021/22 findet der Unterricht wieder im Regelbetrieb statt. Die dabei einzuhaltenden präventiven Schutz- und Hygienemaßnahmen werden im Folgenden dargestellt.

Der Rahmenplan der Grundschule „Am Kannenstieg“ orientiert sich am Rahmenplan für die Hygienemaßnahmen, den Infektions- und Arbeitsschutz an Schulen im Land Sachsen Anhalt während der Corona-Pandemie vom 26.08.2021.

Die Bestimmungen werden den Schülerinnen und Schülern am ersten Schultag nach allen Ferien bekannt gemacht, liegen im Lehrerzimmer und im Sekretariat aus. Alle an der Schule tätigen Personen werden aktenkundig über den aktuellen Rahmenplan belehrt.

Besondere Hygienemaßnahmen

Zwischen allen Personen, die sich auf dem Schulgelände oder im Schulgebäude aufhalten ist, wo immer möglich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Das Abstandsgebot gilt nicht während des Unterrichts.

Im Schulgebäude bewegen sich die Schüler und Mitarbeiter im entsprechend gekennzeichneten Einbahnstraßensystem.

Die Klassen 1a, 1b, 2c, 3b, 4a und 4b betreten und verlassen das Schulgebäude durch den vorderen Eingang; die Klassen1c, 1d, 2a, 2b, 3a, 3c und 4c benutzen den hinteren Eingang.

Für die Mitarbeiter der Schule und die Schüler/innen besteht auf den Schulfluren und beim Betreten bzw. Verlassen des Schulgebäudes und überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, Maskenpflicht. Über das richtige Tragen des Mund-Nase-Schutzes wird belehrt.

Für die Bereitstellung der Alltagsmaske sind die Erziehungsberechtigten verantwortlich.

Im Unterricht muss keine Maske getragen werden.

Es werden weiterhin 4 Kohorten gebildet. Die Kohorten bestehen jeweils aus einem Schuljahrgang. Der Schulhof ist für die Bewegungspausen in 4 Bereiche aufgeteilt, die im täglichen Rotationsprinzip von jeweils 1 Kohorte genutzt werden.

Es wird auf ein regelmäßiges Händewaschen mit Seife für mindestens 30 Sekunden geachtet. Dafür stehen Seifenspender und Einmalhandtücher bereit. Desinfektionsmittel verwenden Schüler/innen nur im Ausnahmefall und unter Aufsicht.

Die Schüler/innen sind dazu angehalten, konsequent auf die Einhaltung der Hust- und Niesetikette zu achten und das Berühren der Augen, der Nase und des Mundes möglichst zu vermeiden.

Persönliche Gegenstände sollen nach Möglichkeit personenbezogen verwendet und nicht ausgetauscht werden.

Es wird auf das gründliche Lüften aller genutzten Räume durch einen intensiven Luftaustausch geachtet. Das bedeutet, dass vor und nach dem Unterrichtsbeginn sowie in allen Pausen gelüftet wird. Während des Unterrichts wird alle 20 Minuten eine Stoßlüftung von über 5 Minuten vorgenommen. Die Klassen sind beim Lüften nicht ohne Aufsicht in den Klassenräumen, so wird eine Unfallgefahr vermieden.

Kontaktnachverfolgung

Die Anwesenheit aller an der Schule tätigen Personen und aller Schüler/innen wird dokumentiert.

Schulfremde Personen tragen sich in eine Anwesenheitsliste ein, wenn sie länger als 10 Minuten im Schulgebäude sind. Dabei werden folgende Angaben erfasst: Name, Anschrift, Telefonnummer, Datum, Uhrzeit der Anwesenheit.

Die Anwesenheitslisten werden nach 4 Wochen vernichtet.

Reinigung

Die Reinigung unterliegt Reinigungsplänen, die Qualitätsstandards enthalten. Gemeinsam achtet das Schulpersonal auf die Einhaltung dieser Standards. Mängel werden schriftlich dokumentiert und dem Schulträger angezeigt. Die Mitarbeiter der Schule achten auf die hygienisch einwandfreie Abfallbeseitigung, insbesondere der benutzten Einmalhandtücher und Taschentücher in entsprechende Abfallbehälter.

Organisation des Schulbetriebs

Während des Unterrichts kann auf die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden.

Der Sportunterricht wird, soweit es witterungsbedingt möglich ist, im Freien durchgeführt.

Im Musikunterricht ist Gesang im Raum nur dann möglich, wenn ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden kann.

Solange es die klimatischen Bedingungen zulassen, findet das Singen im Freien statt.

Einnahme von Speisen und Getränke

Die Schüler/innen nehmen im Essenraum im Rahmen der Kohorte ihr Essen ein. Beim Anstehen wird der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten und die Schüler/innen und Mitarbeiter tragen im Essenraum einen Mund-Nasen-Schutz. Am Platz kann der Schutz abgenommen werden.

Im Klassenraum können Speisen und Getränke eingenommen werden.

Umgang mit erkrankten und erkälteten Personen

Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome (Husten, Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinn, Bauchschmerzen) zeigen, dürfen das Schulgelände nicht betreten.

Mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierte Personen unterliegen den Anweisungen des Gesundheitsamts.

Bei Auftreten von Krankheitssymptomen während der Unterrichtszeit werden die Schüler/innen im Sanitätsraum isoliert und umgehend von den Erziehungsberechtigten abgeholt. Die Kontaktaufnahme mit einem Arzt wird empfohlen. Der Sanitätsraum wird anschließend vom Reinigungspersonal desinfizierend gereinigt. Das Personal achtet darauf, Einmalhandschuhe zu tragen und sich anschließend die Hände zu desinfizieren.

Personen mit leichten Erkältungssymptomen (wässriger Schnupfen, gelegentliches Niesen, kein Fieber) legen einen negativen Antigen-Selbsttest vor, wenn sie das Schulgelände betreten und tragen durchgängig einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

Mit akuten Erkältungssymptomen darf das Schulgebäude nicht betreten werden. Das Betreten der Schule ist wieder möglich, wenn ein Arzt COVID-19 als Ursache ausgeschlossen hat oder die Erkältungssymptome seit 48 Stunden abgeklungen sind.

Schulfremde Personen

Schulfremde Personen dürfen die Schule betreten, wenn es zum Zweck der Berufsausübung, zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs, zu Ausbildungszwecken, in Angelegenheiten der Personensorge oder des Erziehungsrechts, zur Teilnehme an Konferenzen, Gremiensitzungen oder für notwendige Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen erfolgt.

Außerdem kann die Schule für die Teilnahme an außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen betreten werden.

Während des Unterrichtsbetriebs und zur Teilnahme an außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen oder Konferenzen und Gremiensitzungen müssen schulfremde Personen einen Nachweis über einen negativen Test auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus von einer zuständigen Stelle (Testzentrum, Apotheke, Arzt) vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf oder vor Ort einen Selbsttest durchführen. Von der Testpflicht befreit sind Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind.

Schulfremde Personen müssen im Schulgebäude stets einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Quarantänefälle

Soweit das Gesundheitsamt gegenüber Mitarbeitern der Schule bzw. Schüler/innen Quarantäne anordnet, gilt weiterhin die Verpflichtung zur Dienst- oder Arbeitsleistung bzw. die Schulpflicht. Wenn während der Quarantäne die Covid-19-Erkrankung ausbricht, gelten die betroffenen Personen als krank.

Teststrategien

Der Zutritt zum Schulgelände ist gemäß der geltenden SARS-CoV-2-EindV Schüler/innen und dem Schulpersonal nur gestattet, wenn sie frei von einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus sind.

Dazu wird am ersten Tag des Präsenzunterrichts nach den Ferien, in der zweiten und dritten Schulwoche nach den Ferien (KW 36 und 37) an drei Tagen in der Woche und ab der vierten Schulwoche nach den Ferien (KW 38) an zwei Tagen in der Woche vor Unterrichtsbeginn entweder ein negatives Testergebnis von einer berechtigten Stelle (Testzentrum, Apotheke, Arzt) vorgelegt oder unter Aufsicht in der Schule ein Antigen-Selbsttest durchgeführt. Davon ausgenommen sind geimpfte und genesene Personen.

Alternativ zu den Selbsttest durch Nasenabstrich können andere Testmöglichkeiten genutzt werden. Diese werden jedoch nicht bereitgestellt und die entsprechenden Kosten müssen die Erziehungsberechtigten selber tragen.

Für die Selbsttest der Schüler/innen muss eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegen.

Bei einem positiven Testergebnis sind die Erziehungsberechtigten verpflichtet, unverzüglich eine Testung durch eine Labordiagnostik mittels PCR-Test zu veranlassen. Nur mit einem Nachweis über eine negative Testung mittels PCR- Test kann der betroffene Schüler/ die betroffene Schülerin wieder am Unterricht teilnehmen.

Für die Testungen besteht Dokumentationspflicht. Die Dokumentationen werden nach drei Wochen gelöscht.

Sollte sich ein Schüler/ eine Schülerin beim Testen verletzen, tritt die gesetzliche Unfallversicherung ein.

Wenn die Erziehungsberechtigten weder einer Testung an der Schule zustimmen noch den Nachweis über ein aktuelles negatives Testergebnis erbringen, ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich.

Die Antigen-Selbsttest sollen in der Regel in der Schule stattfinden. Ausnahmen sind möglich, wenn die Erziehungsberechtigten die Antigen- Selbsttest in der Schule gegen Empfangsbestätigung abholen, die Kinder zu Hause testen und das Testergebnis durch eine qualifizierte Selbstauskunft bestätigen.

Die Testpflicht für das Schulpersonal stellt eine arbeits- und dienstrechtliche Pflicht dar. Ein Verstoß gegen die Testpflicht oder eine wahrheitswidrige Selbstauskunft kann zu disziplinarischen oder arbeitsrechtlichen Maßnahmen führen.

Die Testpflicht besteht auch für schulfremde Personen, die sich länger als 10 Minuten auf dem Schulgelände während der regulären Unterrichtszeit aufhalten. Es greift die 3 G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Selbsttests müssen vor Ort vorgenommen werden.

Stand: September 2021